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Schimmelpilz
Schimmelpilz in Gebäuden - ein "wachsendes" Phänomen.
Hintergründe
"Schimmelpilze" ist ein Sammelbegriff für Pilze, die typische Pilzfäden und Sporen ausbilden können und dadurch als (oft gefärbter) Schimmelbelag sichtbar werden. Diese Pilze werden in mehrere Pilzgruppen gegliedert. Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil unserer Umwelt und daher auch in Innenräumen immer vorhanden. Ein Wachstum sollte aber hier vermieden werden.
Schimmelpilze bilden in der Wachstumsphase meist farblose Zellfäden (Hyphen), sodaß sie mit dem bloßen Auge in diesem Stadium noch nicht sichtbar sind. Zur Vermehrung und Verbreitung werden Verbreitungsorgane (Sporen) gebildet. Da diese meist in großer Zahl und oft gefärbt produziert werden, sind diese sichtbar.
Schimmelpilzwachstum kann bei Feuchteschäden in Mauerwerks- und Gebäudestrukturen auftreten. Zunehmend wird dieses Pänomen aber auch dort beobachtet, wo Gebäude aus energetischen Gründen aufwändig saniert worden sind. Die Feuchtigkeit - in Wohnungen vor allem durch die Nutzer verursacht - wird in solchen Gebäuden oftmals nur unzureichend durch natürliche Lüftung abgeführt und reichert sich deshalb im Raum an. An wenig belüfteten Stellen kann es dann im Laufe der Zeit zum Schimmelpilzwachstum kommen.
Da Schimmelpilze in der Lage sind u.a. allergische Reaktionen auszulösen, ist bei deren Auftreten schnellstmöglichst die Ursache zu ermitteln. Bei einer Ortsbegehung erheben wir zuerst verschiedene physikalische Daten (z.B. Temperatur, Feuchtigkeit) und nehmen allgemeine Angaben über die Wohnung auf. Außerdem erfolgt neben einer augenscheinliche Begutachtung der Bauteile auch eine Befragung der Bewohner. Nach Auswertung dieser Informationen ergibt sich dann der weitere Verlauf der Untersuchungen.
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